Wie ist die Barrierefreiheit von Gastfreundschaft und Unterkunft im tschechisch-deutschen Grenzgebiet?
Dies war das Hauptthema eines weiteren Workshops, diesmal in Rothenburg/O.L., Deutschland. Eine der Partnerinnen des Projekts zur Förderung von Reisen für Behinderte, Frau Susanne Mannschott, sprach ein einleitendes Wort und begrüßte alle in den Räumlichkeiten der Diakonie St. Martin.
Die erste Dozentin war Frau Michaela Mehlhorn, die das Gasthaus Aura, bekannt als "Villa Rochsburg", leitet. Es ist für Menschen mit Behinderungen geeignet - insbesondere für blinde Gäste.
Sie teilte ihre Erfahrungen darüber, wie man die Unterkunft am besten an Menschen mit besonderen Bedürfnissen anpassen kann. Es sind nicht nur Braille-Etiketten.
Zum Beispiel war es interessant zu erklären, warum es für sehbehinderte Gäste besser ist, eine genaue Essenszeit als eine große Zeitspanne zu haben. Die Mitarbeiter können ihr Führer sein und sich voll und ganz ihnen widmen.
Sie organisieren regelmäßig verschiedene Veranstaltungen, Workshops und Seminare.
Jiří Vojtěch, MSc., Vertreter des Wissenschaftszentrums iQLANDIA in Liberec, zeigte in seinem Vortrag und Anschauungsvideo, wie barrierefrei dieser multifunktionale Komplex ist. Man kann den ganzen Tag hier verbringen, denn sie haben viele interessante Ausstellungen und ein Teil des Areals ist auch ein Planetarium.
Unter anderem sagte er eine interessante Sache - dass im diesjährigen Wettbewerb für Schulen Schüler im iQFABLAB-Labor Geräte für Behinderte erfinden, wie Besteck oder einen Getränkehalter.
Unsere Mapper Milan und Aleš schilderten, wie ihnen das Wissenschaftszentrum iQLANDIA in Liberec gefallen hat. Erfahren Sie mehr im Blog auf unserer disway.cz Website und in der kommenden App.
Wir haben bereits erwähnt, dass die Diakonie von St. Martina in Rothenburg stellte ihren Vortragssaal für die Konferenz zur Barrierefreiheit in der Hotellerie zur Verfügung.
Der letzte Redner war Herr Andreas Drese, Direktor der Abteilung für Bildung, Öffentlichkeitsarbeit und Wohnen in der Diakonie. Er erklärte den Teilnehmern das Leben der Klienten in dieser Institution und wie viele verschiedene Aktivitäten sie haben.
Später, dank der Exkursion, konnten wir uns selbst davon überzeugen. In dem weitläufigen Gebiet besuchten wir mehrere Gebäude, in denen uns Kunden mit Interesse empfingen.
Lída und Maruška Harcubová aus unserem Mapper-Team hatten die Gelegenheit, ihr barrierefreies Gästezimmer für eine Nacht auszuprobieren und schätzten den großen Raum und das gut ausgestattete Badezimmer.
Es war ein angenehmes, aber vor allem lehrreiches Treffen. Hoffentlich haben wir dazu beigetragen, dass Hotellerie und Beherbergungsbetriebe den barrierefreien Zugang als wichtigen Bestandteil der Dienstleistungen für ihre Gäste wahrnehmen.