Der Workshop "Barrierefreie Naturpärke" ist vorbei
Das Haus der Böhmischen Schweiz in Krásná Lípa war einer der Orte, die wir kürzlich kartiert haben, und jetzt war es der Ort eines weiteren Workshops. Diesmal ging es um das Thema, wie man die Schönheit der Natur für Menschen mit Behinderung zugänglich machen kann.
Jana Panáčková, Vorsitzende des Vereins zur Unterstützung des Reisens für Behinderte, begrüßte alle und stellte ihnen das Programm vor.
Der erste Vortragende, Jakub Juda, führte die Teilnehmer in den Plan ein, wie auf der Route "Kyjov-Tal mit allen Sinnen" Elemente für Behinderte geschaffen werden können. Zum Beispiel ein Picknicktisch, der bequem mit einem Rollstuhl erreicht werden kann, oder wie man an interessanten Stellen Sichtgucklöcher installiert, die auch für tief sitzende Rollstuhlfahrer angepasst werden müssen.
Aleš Černohous, ein sehr aktiver Rollstuhlfahrer, knüpfte an seinen Beitrag an und beschrieb ausführlich, welche Fallstricke Menschen mit Behinderungen in Naturparks erwarten. Er vergaß nicht, die Rohre auf der anderen Straßenseite zu erwähnen, die das Wasser ablassen. Die Räder des Wagens passen oft hinein und der Rollstuhlfahrer muss von jemandem gesund gerettet werden. Leiter sollten regelmäßig eingestellt werden, denn wenn ihre Umgebung durchkämmt wird, können sie überhaupt nicht überquert werden. Der Stolperstein sind oft die Barrieren. Spaziergänger umgehen sie oder kriechen einfach unter, aber der Rollstuhlfahrer hat ein Problem.
Die Reisenden Lída und Maruška Harcubovy sprachen dann über ihre Erfahrungen beim Besuch von Nationalparks auf der ganzen Welt. Sie nannten mehrere Beispiele aus Südafrika, Amerika und Australien. Meist sind alle Wege barrierefrei, es gibt gepflegte Wege und Rampen, Rollstuhlfahrer werden einfach gedacht.
In der Diskussion waren wir uns alle einig, wie wichtig es ist, möglichst viele Fotos aus dem Feld und möglichst detaillierte Informationen zur Barrierefreiheit auf den offiziellen Webseiten der Nationalparks zu teilen.
Jan Skalka sprach über das preisgekrönte Projekt "Krkonoše bez bariére", dessen Hauptziel es war, Menschen mit Behinderungen zu zeigen, dass auch die rauere Umgebung der höchsten tschechischen Berge bis zu einem gewissen Grad freundlich und zugänglich sein kann. In der Diskussion wurde diskutiert, wie die Barrierefreiheit von bereits bestehenden gut zugänglichen Orten, wie dem Gipfel der Schneekoppe, verbessert werden kann.
Frau Elfi Kühnel aus Deutschland zeigte in ihrem Vortrag, wie sie die Zugänglichkeit natürlicher Schönheit für Menschen mit Behinderung im Naturpark Zittauer Gebirge löst.
Alle Teilnehmer begrüßten die Möglichkeit, die Anwendung Disway Trails zu nutzen, die vom Entwickler Tomáš Hluštík online eingeführt wurde. Die Menschen können Informationen über geeignete Routen für Behinderte finden.
Maruška Harcubová